Kampagne zelebriert nackte Körper

Sportler zogen sich für Getränkehersteller vor der Kamera aus.
Drei britische Athleten haben vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking ihre Hüllen fallen und sich fotografieren lassen. Vor der Kamera standen Dreispringer Philipps Idowu, Radfahrerin Rebecca Romero und der Schwimmer Gregor Tait, die sich nackt beim Ausüben ihrer Disziplinen ablichten ließen.

"Das Fotoshooting war definitiv eines der ungewöhnlichsten, an dem ich bisher teilnahm", sagte Idowu, "und auch eines der angenehmsten."

Die Fotos wurden im Juni von Nadav Kander in London geschossen und sind für eine Werbekampagne für das Sportgetränk Powerade, einen offiziellen Olympiasponsor. Während der Olympiade werden die Aufnahmen auf Plakaten und Zeitungsinseraten in Großbritannien zu sehen sein.

"Muskeln und Kraft"
Die Kampagne verspreche Einblicke, die nie zuvor zu sehen waren, verspricht Cathryn Sleight, Marketingleiterin für Coca-Cola in Großbritannien, das die Powerade-Kampagne startet.

"Jeder ist gewöhnt, Athleten im Wettbewerb zu sehen. Wir wollten den Zusehern die reale 'Ausstattung' eines Athleten zeigen - deren Muskeln und Kraft", so Cathryn Sleight. Die Bilder seien eine "Darbietung von Körper, Geist und der harten Arbeit", die Sportler in ihr Training stecken, so Sleight weiter.

Fitnessdrinks lassen Gewinn sprudeln
Gestiegene Verkäufe von Fitnessgetränken und Wasser mit Vitaminzusätzen verhalfen Coca-Cola im ersten Halbjahr zu einem Gewinnzuwachs. Der Umsatz legte in diesem Zeitraum um 18 Prozent auf 13,8 Milliarden Dollar zu, der Gewinn erhöhte sich um sechs Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar.

Coca-Cola verschärfte außerdem seine Anstrengungen auf dem Markt für kohlensäurefreie Getränke, darunter Dasani-Wasser und Powerade. Einen guten Teil des Umsatzanstiegs verdankt Coca-Cola auch dem schwachen Dollar.

Darüber hinaus profitierte der Konzern aus Atlanta von der steigenden Lust der Chinesen, Inder und Türken auf süße Limonaden. In diesen Ländern stieg der Absatz um 15 Prozent, während er in der EU um fünf Prozent zulegte und in den USA um zwei Prozent zurückging.

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