Wegen Umwelt und Afrika

DiCaprio engagiert sich in Hilfs- und Umweltprojekten.
Seine Sorgen über die weltweite Umweltzerstörung bereiten Hollywood-Star Leonardo DiCaprio schlaflose Nächte. "Ich wache nachts manchmal sogar auf, weil ich mir solche Sorgen mache", sagte der 32-Jährige jüngst in einem Interview mit der Zeitschrift "TV Movie".

Von Al Gore aufgemuntert
Aufzumuntern versuchte den millionenschweren Leinwandstar nach dessen Angaben der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore. "Er meinte, ich müsse mehr Geduld aufbringen und darauf hoffen, dass langsam Veränderungen eintreten." Gore selbst gebe die Hoffnung nicht auf. "Das hat mir Mut gemacht", sagt DiCaprio.

Der Hollywood-Star ist engagierter Umweltschützer und sitzt im Vorstand der Organisation Global Green.

Nach Dreharbeiten erschüttert
In seinem neuen Film "Blood Diamond" spielt DiCaprio einen Schmuggler im afrikanischen Sierra Leone, der für einen wertvollen Diamanten durch die Hölle geht. Nach den Dreharbeiten zu dem Film war DiCaprio erschüttert von den Verhältnissen in der Kriegsregion.

Er sei gleich aktiv geworden. "Ich unterstütze die Organisation SOS, sammle Spenden und habe Kinder in Waisenhäusern besucht", sagte der Schauspieler. Er werde nie vergessen, was er in dem Land erlebt habe. Beim Kauf von Schmuck werde er sich künftig schriftlich bestätigen lassen, dass es sich um keinen Konfliktdiamanten handle.

Gegen schwülstige Liebesszenen
Erfreut zeigte sich DiCaprio in dem Interview, dass er in "Blood Diamond" von glühenden Liebesabenteuern verschont blieb. "Hollywood will immer diese schnulzigen Liebesszenen, die nie der Wahrheit entsprechen", sagte er.

In dem neuen Film werden die Fans den Frauenschwarm demnach nicht halb nackt und bei Kerzenlicht mit Filmpartnerin Jennifer Connelly sehen. "Als ich das Drehbuch las, war ich heilfroh, dass es nicht dazu kommt", sagte er.

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