Seit mittlerweile fünf Jahren erstellt die deutsche Zeitschrift "Auto Bild" ihren jährlichen Qualitätsbericht.
Zuverlässigkeit, Langzeitqualität und Kundenzufriedenheit stehen bei dem Test im Mittelpunkt. Gefragt sind die "solidesten", verlässlichsten Marken.
In den letzten Jahren gab es eindeutige Sieger unter den 20 bis 25 gängigsten Automarken (Referenzbereich ist der deutsche Automarkt): die Autos aus Japan. Kam man vergangenes Jahr mit den Top 20 aus, so musste man, um die Platzierungen der französischen Autos darstellen zu können, die Liste auf 24 erweitern.
So enttarnte man Mängel
In die Wertung kommen nur Fahrzeuge, die nicht älter als sieben Jahre sind. Dieser Zeitraum, so die Zeitschrift, sei ausreichend, um jene Mängel und Schwachstellen zu "enttarnen", die man bei normalen Autotests und Fahrberichten nicht erheben kann.
Ernüchterung für die Deutschen
Für deutsche Autobauer, die ja traditionell als zuverlässig und hoch qualitativ gelten, waren die Ergebnisse schon in den letzten Jahren ernüchternd. Und auch in diesem Jahr findet sich nur ein deutscher Autobauer in der Top Ten - es ist Opel auf dem 10. Platz.
Audi, BMW und smart belegen den elften Rang, Mercedes Platz 15, VW teilt sich mit Ford Platz 16.
Japaner bleiben weiter top
Die ersten fünf machen die Südostasiaten unter sich aus. Mazda vor Toyota vor Honda lautet das Podest. Dahinter folgen Hyundai und Nissan.
Auf Platz sechs landet Chevrolet, Platz sieben geht an Volvo. Danach folgen mit Suzuki und Mitsubishi wieder zwei Japaner.
Franzosen als Schlusslichter
Besonders schlecht schneiden die Autos aus Frankreich ab: Die Franzosen haben kein Auto unter den Top 20. Citroen belegt Platz 21, Renault Platz 22, Peugeot liegt mit Fiat auf Platz 23.
"Auto Bild"-Ranking für 2005
| 1. | Mazda |
| 2. | Toyota |
| 3. | Honda |
| 4. | Hyundai |
| 5. | Nissan |
| 6. | Chevrolet |
| 7. | Volvo |
| 8. | Suzuki |
| 9. | Mitsubishi |
| 10. | Opel |
| 11. | Audi |
| 11. | BMW |
| 11. | smart |
| 14. | Skoda |
| 15. | Mercedes |
| 16. | Ford |
| 16. | Seat |
| 16. | VW |
| 19. | Kia |
| 20. | Alfa Romeo |
| 21. | Citroen |
| 22. | Renault |
| 23. | Fiat |
| 23. | Peugeot |
Die Ranglisten 2004 und 2003
| 2004 | 2003 |
| 1. Mazda | 1. Toyota |
| 2. Toyota | 2. Mazda |
| 3. Honda | 3. Nissan |
| 4. Hyundai | 4. Mitsubishi |
| 4. Nissan | 5. BMW |
| 6. Mitsubishi | 6. Mercedes |
| 7. Opel | 7. Audi |
| 8. Volvo | 8. Ford |
| 9. smart | 9. Seat |
| 10. Ford | 10. Peugeot |
| 11. Citroen | 11. Opel |
| 11. Mercedes | 12. Skoda |
| 13. Seat | 13. Renault |
| 14. Audi | 14. VW |
| 14. BMW | 15. Fiat |
| 16. Peugeot |
| 16. Renault |
| 16. Skoda |
| 16. VW |
| 20. Fiat | |
Auffallende Absteiger
Der Vergleich belegt: An den ersten drei Plätzen hat sich gegenüber dem Test des Vorjahres nichts verändert.
Besonders krass stechen aber die Absteiger hervor. Citroen fällt von Platz elf auf 21, Mercedes von Platz elf auf 15, Renault und Peugeot von Platz 16 auf Platz 22 bzw. 23.
Markante Abstiegswerte weisen die deutschen Autos auf, wenn man die Wertung 2003 als Vergleich heranzieht. Damals waren noch drei deutsche Marken in den Top Ten.
Wie bewertet wurde
In die Bewertung von "Auto Bild" fließen neben einer repräsentativen Umfrage unter 24.583 Autofahrern unter anderem die Erkenntnisse aus sieben Millionen TÜV-Untersuchungen, die Werkstattqualitäten der Hersteller, Garantieleistungen und die Erfahrungen aus den 100.000-Kilometer-Dauertests von "Auto Bild" ein.
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