| Wichtiges Ritual der Pilgerreise | |
Mit dem Ritual soll das Böse aus dem Leben der Gläubigen vertrieben werden. |
Die "Steinigung des Satans" gehört zu den wichtigsten Ritualen während der moslemischen Pilgerfahrt (Hadsch). Die Wallfahrt nach Mekka ist wiederum einer der so genannten fünf Grundpfeiler des Islam neben Gebet, Almosen, Glaubensbekenntnis und Fasten im Monat Ramadan. Bei dem Steinigungsritual bewerfen die Gläubigen unter "Allah ist groß"-Rufen in Mina, einer der heiligen Stätten bei Mekka, die dortigen Säulen (Dschamarat) mit jeweils sieben Steinen. Die drei 18 Meter hohen Säulen symbolisieren Satan. Was das Ritual bedeutet Satan ("Schaitan") soll der Überlieferung zufolge in Mina jeweils drei Mal in Folge dem Propheten Abraham, seiner Frau Hagar und deren Sohn Ismael erschienen sein. Mit dem Steinigungsritual soll Schaitan aus dem Leben der Gläubigen vertrieben werden. Pflicht für jeden Moslem Der Hadsch ist eine Pflicht für alle Moslems, die sowohl materiell als auch körperlich dazu im Stande sind. Es gibt zwei Arten, die Heiligen Städte des Islam zu besuchen. Die "Umra" bezeichnet den Besuch der heiligen Stätten in Mekka zu jeder beliebigen Jahreszeit. Die eigentliche Wallfahrt beinhaltet den Besuch von Mekka und der Heiligen Städte in der Umgebung - Arafat, Musdalifa und Mina - nur zu einer ganz bestimmten Zeit ein Mal im Jahr. Millionen Menschen nehmen jedes Jahr an der Wallfahrt teil. Wichtiges Fest für Moslems Während die Pilger in Mekka die Rituale des Hadsch absolvieren, feiern über eine Milliarde Moslems in aller Welt das Opferfest ("Eid el Adha"), bei dem im Andenken an Abraham Schafe oder andere Tiere geschlachtet werden. Nach der Steinigung des Satans endet der Hadsch. Links:
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