Österreichs Gesundheitsausgaben weiter im Spitzenfeld

Österreichs Gesundheitsausgaben liegen im Vergleich der OECD-Staaten weiter im Spitzenfeld. Beim Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) nimmt Österreich - gleichauf mit Deutschland - mit 10,5 Prozent Rang vier ein. Höhere Ausgaben im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung verzeichnen nur die USA (16,0 Prozent), Frankreich (11,2) und die Schweiz (10,7). Der OECD-Schnitt liegt bei 9,0 Prozent.

Die kürzlich publizierten Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2008 und beinhalten sowohl öffentliche als auch private Ausgaben. Im Vergleich zu 2007 wuchs der Anteil der Gesundheitsausgaben in Österreich um 0,4 Prozentpunkte, damals lag Österreich noch auf Rang fünf hinter Deutschland.

In einer Aussendung ortet die OECD einen Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise, verwiesen wird hier etwa auf Irland (von 7,5 auf 8,7 Prozent) und Spanien (von 8,4 auf 9,0 Prozent).