Heftige Gewitter sind gestern Abend über weiten Teilen Österreichs niedergegangen. Polizei und Feuerwehr berichteten vor allem in Kärnten, Niederösterreich und der Steiermark von größeren Schäden. Mehrere Straßen waren überschwemmt oder durch Muren verlegt. Die Einsatzkräfte standen die Nacht über im Dauereinsatz.
Im Kärntner Lavanttal traten die Lavant und weitere Bäche über die Ufer. Die Packer Straße (B70) war zwischen Wolfsberg und dem Packsattel wegen eines Erdrutsches und Überschwemmungen blockiert. Auch die B78 war zwischen Twimberg und Bad St. Leonhard für den Verkehr gesperrt.
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Fast 3.000 Einsätze in Niederösterreich
Schwere Unwetter gingen am Abend auch über großen Teilen Niederösterreichs nieder. Wie die Feuerwehr in einer Aussendung berichtete, wurden zahlreiche Bäume umgeknickt, Keller überflutet sowie Zugsverbindungen und Straßen blockiert. Innerhalb von fünf Stunden wurden 196 Feuerwehren in zehn von 21 Bezirken zu 2.940 Notfällen alarmiert. Insgesamt standen 1.861 Feuerwehrleute im Einsatz.
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Straßen gesperrt
Der Bezirk Tulln war dabei am schwersten betroffen. In Senftenberg bei Krems trat die Krems über die Ufer. Um größere Überflutungen zu verhindern, legte die Feuerwehr Dutzende Sandsäcke auf. Im Bezirk Hollabrunn geriet durch Blitzschlag ein Einfamilienhaus in Brand.
In der Steiermark war die Übelbachstraße (L385) zwischen Deutschfeistritz und Übelbach ebenfalls wegen Überschwemmung unpassierbar. Auch in Salzburg wurde die Hochkönig-Bundesstraße (B164) teilweise vermurt und an einigen Stellen überflutet.
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