Prinz Charles (61) hat Klimawandel-Skeptiker scharf kritisiert. Was sie gegen die "überwältigenden Beweise" für die Erderwärmung vorbrächten, sei "Pseudowissenschaft", sagte der britische Thronfolger gestern Abend bei einem Vortrag in London. In der Rede, die auf seiner Website nachzulesen ist, zeigte er sich überzeugt davon, dass mehr und mehr Menschen für die Verschwörungstheorien der Skeptiker empfänglich sind.
Wörtlich sagte er: "Es ist wirklich deprimierend zu beobachten, in welchem Umfang es den so genannten Klimaskeptikern gelingt, alle möglichen Leute von Vorsorgemaßnahmen zur Verhinderung eines ökologischen Zusammenbruchs abzuhalten." Charles warnt schon seit langer Zeit vor den Folgen des Kohlendioxid-Ausstoßes und hat ein Projekt zur Rettung des Regenwaldes begründet.