Die Polizei im Kosovo hat nach eigenen Angaben ein landesweit verzweigtes Netzwerk von Drogenschmugglern zerschlagen.
Bei einer großangelegten Razzia in mehr als 40 "Nachtbars und an anderen Orten, an denen Marihuana und Heroin gehandelt wurde" seien insgesamt 13 Menschen festgenommen worden, erklärte die Polizei gestern. Außerdem seien mehrere Waffen beschlagnahmt worden. Die Razzien hatten bereits in der Nacht auf Samstag in den größten kosovarischen Städten, darunter in der Hauptstadt Pristina, stattgefunden.
Insgesamt werde allerdings nach "mehr als 2000 Menschen" gesucht, erklärte die Polizei. Das Kosovo gilt auf der Drogenschmuggelroute von Asien nach Europa als Transitland, in dem Gebiet selbst stieg in jüngster Zeit jedoch die Zahl der Konsumenten ebenfalls.