Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsprognose für die Euro-Zone für das nächste Jahr gesenkt. Der IWF teilte heute mit, wegen der Schuldenprobleme in Europa rechne man für 2011 nun noch mit einem Wachstum von 1,3 Prozent statt der bisher prognostizierten 1,5 Prozent.
Die Prognose für dieses Jahr ließ der Währungsfonds dagegen unverändert bei 1,0 Prozent. Für die gesamte Weltwirtschaft erhöhte der IWF seine Wachstumsprognose für dieses Jahr auf 4,6 Prozent von zuvor 4,2 Prozent. Als Grund führte der Fonds eine solide konjunkturelle Erholung im ersten Halbjahr an, vor allem in Asien. Für 2011 ließ der IWF seine weltweite Wachstumsprognose unverändert bei 4,3 Prozent.
Für die USA erhöhte der IWF seine Wachstumsprognose für dieses Jahr auf 3,3 Prozent von zuvor 3,1 Prozent. Auch für 2011 hob der Fonds seine Prognose für das US-Wachstum an, und zwar auf 2,9 von zuvor 2,6 Prozent.