Der spektakuläre Überfall auf ein internationales Pokerturnier in einem Berliner Luxushotel ist aus der Sicht eines Wachmanns im "absolut perfekten Moment" geschehen. Das Geld sei längere Zeit offen im Tresor gelegen, keiner der Sicherheitskräfte habe Waffen getragen, erzählte der Augenzeuge heute vor dem Berliner Landgericht.
Bewaffnet sei damals nur der Chef gewesen. Aber der kam nicht. Er hatte einen Verkehrsunfall. "Das fand ich sehr ominös", sagte der Zeuge vor zahlreichen Zuschauern.
Der Zweimetermann hatte während des Pokerraubs für Furore gesorgt, weil er einen der Räuber in den Schwitzkasten nahm. Der überrumpelte Täter verlor bei seiner Flucht dann eine Tasche - vollgestopft mit 450.000 Euro Beute.