Der börsennotierte österreichische Anlagenbauer Andritz wird für das umstrittene Wasserkraftwerk Ilisu in der Osttürkei elektromechanische Ausrüstung im Wert von rund 340 Millionen Euro liefern.
Es seien nun "nach der zwischenzeitlichen Suspendierung der Lieferverträge sämtliche Voraussetzungen für die Wiederaufnahme geschaffen", der Auftrag könne voraussichtlich noch vor Ende Juni verbucht werden, teilte das Unternehmen heute ad hoc mit.
Andritz Hydro wird im Laufe von sieben Jahren sechs Francis-Turbinen mit je 200 MW Leistung, sechs Generatoren, Zusatzausrüstungen sowie Engineering-Leistungen liefern. Das gesamte Projekt beim Bau von Ilisu habe ein Volumen von 1,1 Mrd. Euro, wobei die türkische Firma Nurol federführend tätig sei. Zum Lieferkonsortium gehörten "weitere europäische und türkische Firmen", heißt es in der Aussendung.