"Bin zuversichtlich": Obama erneut in Golfregion

US-Präsident Barack Obama hat sich optimistisch im Kampf gegen die schon fast zwei Monate andauernde Ölkatastrophe im Golf von Mexiko gezeigt. Die Region werde am Ende besser dastehen als zuvor, sagte er gestern bei einem Besuch in Alabama: "Ich bin zuversichtlich, dass wir die Golfküste in einem besseren Zustand hinterlassen werden, als sie es vorher war."

Den Bewohnern der Katastrophenregion sicherte der Präsident Hilfe zu. Seine Regierung werde alles tun, um die Wirtschaft in den von der Ölpest betroffenen Küstenstaaten zu unterstützen. Bis Erfolge zu verzeichnen seien, werde aber noch viel Zeit vergehen, räumte Obama ein. "Ich kann den Menschen an der Golfküste nicht versprechen, dass das Öl über Nacht entfernt wird. Das wird es nicht sein. Es wird für viele Menschen schmerzhaft werden."

Auch Obamas Vorgänger George W. Bush hatte nach dem Hurrikan "Katrina" im Jahr 2005 den Bewohnern der US-Südküste versprochen, nach dem Wiederaufbau werde die Region "noch besser und stärker" dastehen als vor der Katastrophe.

TV-Ansprache angekündigt
Obama will sich nach seiner Rückkehr aus dem Katastrophengebiet heute Abend (Ortszeit, 2.00 Uhr MESZ) in einer Fernsehansprache zu den Bemühungen der Regierung im Kampf gegen die Umweltkatastrophe äußern. Morgen trifft er zudem erstmals zu persönlichen Gesprächen mit Vertretern des Ölkonzerns BP zusammen.