Ölpest: Obama hält TV-Ansprache aus Weißem Haus

US-Präsident Barack Obama nimmt heute die Ölpest im Golf von Mexiko zum Anlass, um erstmals in seiner Amtszeit eine Fernsehansprache aus dem Weißen Haus an die Nation zu halten. In der Rede, die zur besten Sendezeit USA-weit live übertragen werden soll will der Präsident nach Angaben seiner Berater "die weiteren Schritte aufzeigen, die uns aus dieser Krise führen".

Dazu könnte die Forderung an BP zählen, einen milliardenschweren Treuhandfonds für die Bewältigung der Folgekosten einzurichten. Die anhaltende Ölkrise im Golf setzt Obama politisch unter Druck: Umfragen zufolge ist eine Mehrheit der Bürger mit seinem Krisenmanagement unzufrieden.

Obama sichert Hilfe zu
Um sein Engagement zu zeigen war Obama erneut am Golf von Mexiko, wo der den Bewohnern der Krisenregion Hilfe zusicherte. Seine Regierung werde alles tun, um die Wirtschaft in den von der Ölpest betroffenen Küstenstaaten zu unterstützen, sagte der Präsident. Die Region werde am Ende besser dastehen als vor Beginn der Umweltkatastrophe.

Der US-Präsident erklärte ferner, Fisch und Meeresfrüchte aus dem Golf von Mexiko seien trotz der Ölpest weiter für den Verzehr geeignet.