Belgien steht nach der gestrigen Parlamentswahl vor einer Zerreißprobe. Mit einem Erdrutschsieg steigt die separatistische Neu-Flämische Allianz (N-VA), die offen für die Selbstständigkeit Flanderns eintritt, zur stärksten Kraft im Land auf. Die Christdemokraten von Premier Yves Leterme wurden schwer geschlagen. Nach der "Schicksalswahl" wird die N-VA nun versuchen, mit den in der frankophonen Wallonie siegreichen Sozialisten eine Regierung zu bilden - ein schwieriges Unterfangen. Doch anders als im Wahlkampf schlug N-VA-Chef Bart de Wever nun moderatere Töne an.
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