ORF und Umweltministerium schreiben Klimaschutzpreis aus

ORF und Umweltministerium schreiben erneut den Klimaschutzpreis aus. Zum dritten Mal in Folge können Österreicher ihre Projekte einreichen, die heuer wieder in vier Kategorien ausgezeichnet werden, wie Umweltminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP) und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz heute bei einer Pressekonferenz in Wien erläuterten. Einreichungen werden bis 31. August entgegengenommen, verliehen werden die Preise am 8. November.

Für Berlakovich ist der Klimaschutz trotz Wirtschaftskrise aktueller denn je. Gerade die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zeige wieder auf, wie notwendig eine Umstellung auf alternative Energieformen sei. "Die Ölindustrie erlebt gerade ihr Tschernobyl", sagte der Umweltminister.

Vier Kategorien
Wrabetz betonte die Wichtigkeit von "Public-Service-Awards" wie Klimaschutz- und Integrationspreis. Die Programmschwerpunkte zum Klimaschutz brächten "gute Quoten, hervorragende Umfrageergebnisse und durchwegs positive Rückmeldungen", so der Generaldirektor.

Die Bewertung der Siegerprojekte passiert in zwei Stufen: Nach Ende der Einreichfrist präsentiert das ORF-Servicemagazin "Konkret" im Oktober die besten Projekte. Über diese darf das Publikum per Telefon und über Internet abstimmen. Die vier Kategorien wurden heuer leicht umgestaltet und lauten "Industrie & Großbetriebe", "Landwirtschaft & Gewerbe", "Alltag & Ideen" und "Regionen & öffentlicher Raum".

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