Wegen der Sparpolitik der Regierung ist heute der öffentliche Dienst in Spanien in den Streik getreten. Betroffen waren Schulen, Krankenhäuser, Finanz- und Postämter und die Polizei. Die Gewerkschaften, die die fast drei Millionen Angestellten des öffentlichen Dienstes in Spanien vertreten, hatten aus Protest gegen die geplanten massiven Einschnitte zu dem Streik aufgerufen.
Mit nur einer Stimme Mehrheit hatte das Parlament in Madrid Ende Mai das umstrittene Sparpaket im Umfang von 15 Milliarden Euro über zwei Jahre verabschiedet. Es sieht unter anderem eine Kürzung der Beamtengehälter ab Juni um durchschnittlich fünf Prozent und eine Nulllohnrunde für Pensionisten im kommenden Jahr vor.