Rechnungshof zerpflückt ÖBB-Spekulationen

Die Spekulationsgeschäfte der ÖBB könnten ein weiteres Nachspiel haben: Nach der Veröffentlichung eines Prüfberichts kündigten Grüne und BZÖ gestern Strafanzeige gegen die Beteiligten an. Der RH wirft den Verantwortlichen für Derivategeschäfte mit der Deutschen Bank ab 2006 schwere Versäumnisse vor: Die Deals seien ohne Beschluss eingefädelt worden, beim Risikomanagement schwere Fehler unterlaufen. Kritik übt der RH auch an "großzügigen Abgeltungen" für abgelöste Vorstände und spricht unter dem Strich von den Geschäften als "Risikomagnet".

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