US-Präsident Barack Obama erwartet von der Ölpest im Golf von Mexiko erhebliche Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung in den USA. "Die wirtschaftlichen Folgen dieser Katastrophe werden beachtlich und dauerhaft sein", sagte Obama nach einem Treffen mit Mitgliedern seines Kabinetts und anderen Regierungsmitgliedern gestern im Weißen Haus anlässlich der seit fast 50 Tagen andauernden Ölpest.
Gleichzeitig erneuerte der Präsident seine Forderung an den Ölkonzern BP, die Bewohner der betroffenen US-Küstenregion zügig zu entschädigen. Seine Regierung werde aufmerksam verfolgen, ob der Konzern seinen Verpflichtungen nachkomme, sagte Obama nach der Sitzung weiter.
Nach Ansicht des Sonderbeauftragten der US-Regierung für die Ölpest, Thad Allen, werden die Auswirkungen der Ölpest für die Ökosysteme in der Region noch jahrelang spürbar sein. Die Beseitigung des Öls an der Oberfläche werde "einige Monate" dauern, sagte er.