Frankreich will seine wirtschaftlichen Beziehungen zum afrikanischen Kontinent stärken. Heute werden in Nizza etwa 40 Staats- und Regierungschefs zu einem franko-afrikanischen Gipfeltreffen erwartet. Am Rande kommen außerdem etwa 200 Vertreter afrikanischer und französischer Unternehmen zusammen.
Frankreich hat traditionell enge Beziehungen zu seinen ehemaligen Kolonien, fürchtet aber, dass China ihm bei den wirtschaftlichen Beziehungen mehr und mehr den Rang abläuft. Bei dem Treffen soll unter anderem eine Charta für in Afrika tätige Unternehmen verabschiedet werden. Nicht eingeladen ist Sudans Präsident Omar al-Baschir, der unter internationalem Haftbefehl steht.