Ein Cousin des Managers von Rapper Bushido soll den spektakulären Überfall auf das Berliner Pokerturnier im März geplant haben. Wie die Zeitung "B.Z." (Sonntag-Ausgabe) berichtet, handelt es sich bei dem in der Nacht zu Freitag im Berliner Stadtteil Kreuzberg verhafteten Mann um den Verwandten des Managers, der selbst an dem Turnier teilgenommen habe.
Der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft Martin Steltner wollte den Bericht gestern nicht kommentieren. Er wolle sich nicht über verwandtschaftliche Verhältnisse äußern, sagte er. Mittlerweile sind nun sechs mutmaßliche Pokerräuber gefasst. Ihnen wird vorgeworfen, am 6. März ein Pokerturnier in einem Luxushotel am Potsdamer Platz überfallen und 242 000 Euro erbeutet zu haben.
Vom Großteil der Beute fehlt weiterhin jede Spur. Die bewaffneten Täter waren mitten in das größte Pokerturnier Deutschlands geplatzt und hatten Panik und Chaos ausgelöst. Bei Handgreiflichkeiten mit Sicherheitsleuten verloren die Räuber einen Großteil ihrer Beute. Bei dem mehrtägigen Turnier mit prominenten Teilnehmern ging es um eine Million Euro.