Die serbische Regierung muss in aller Eile 8.500 Staatsbedienstete entlassen, um die nächste Kreditrate vom Internationalen Währungsfonds (IWF) zu erhalten. Das berichteten die Medien heute in Belgrad unter Berufung auf ein entsprechendes Abkommen zwischen dem IWF und Serbien. Die Entlassungen müssen demnach bis Ende Juni vollzogen sein.
Daneben muss die Regierung noch im Juni dem Parlament einen Gesetzesentwurf zur Reform des Pensionssystems vorlegen. Erst dann kann das Balkanland den verabredeten 380-Millionen-Euro-Kredit vom IWF erhalten. Serbien hatte im Frühjahr letzten Jahres mit dem Fonds einen Fahrplan für 2,9 Milliarden Euro an Krediten innerhalb von gut zwei Jahren vereinbart.