Ab dem Wochenende wird die Vulkanasche des Eyjafjalla in Island wieder in Richtung Europa transportiert. Noch bleibe die Lage unproblematisch, prognostizierte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien heute in einer Aussendung. Ab Sonntag werde jedoch voraussichtlich frische Asche über Großbritannien transportiert.
Diese erreiche in der Nacht auf Montag Kontinentaleuropa und in der Nacht auf Dienstag die Schweiz, erklärte ZAMG-Experte Gerhard Wotawa. "Österreich ist nach derzeitigem Stand weniger betroffen. Die Situation wird jedoch weiter beobachtet." Derzeit befänden sich über Österreich keine wesentlichen Konzentrationen von Vulkanasche. Die Messungen entsprechender Partikel auf dem Sonnblick seien wesentlich niedriger als die Werte von April.