Die Amerikaner benennen ihre Kinder derzeit nach Vampiren und Präsidententöchtern. Nach Angaben der US-Regierung war im vergangenen Jahr erstmals Isabella der am häufigsten gewählte Mädchenname. Bei den Buben war es Jacob, wobei Cullen den größten Zuwachs hatte und um 297 Ränge kletterte.
Die Namen sind auch die der Hauptpersonen in den populären "Twilight"-Vampirromanen von Stephenie Meyer, die auch in den Kinos erfolgreich waren. Hierzulande liefen Buch und Film unter dem Titel "Bis(s) zum Morgengrauen".
Präsidentenkinder sorgen für Trend
Auf den Plätzen zwei und drei folgen Emma und Olivia bei den Mädchen und Ethan und Michael bei den Jungen. Neu in den Top Ten der amerikanischen Babynamen waren im Jahr 2009 Mia für Mädchen und Jayden und Noah für Buben. Für den größten Sprung sorgte aber vermutlich Präsident Barack Obama.
Maliyah, eine andere Schreibweise für die älteste Präsidententochter Malia, kletterte um etwa 300 Plätze auf Rang 296. Vorher spielte der Name praktisch keine Rolle. Bei den Buben konnte der Präsident hingegen der Statistik zufolge nicht punkten: Gerade einmal 69 Babys wurden im vergangenen Jahr Barack genannt.