Indirekte Nahost-Verhandlungen begonnen

Die grundsätzlich bereits vereinbarten indirekten Gespräche zwischen Vertretern der Palästinenser und Israels haben laut palästinensischen Angaben heute begonnen.

Die Gespräche hätten auf der Ebene von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu begonnen, sagte der palästinensische Chefunterhändler Sajeb Erakat nach einem Treffen zwischen Abbas und dem US-Sondergesandten George Mitchell in Ramallah. Zugleich betonte Erakat, dass es keine direkten Verhandlungen zwischen den Palästinensern und Israel gebe.

Angesichts der verhärteten Fronten zwischen Israelis und Palästinensern sollen unter Leitung Mitchells indirekte Gespräche den Verhandlungsstillstand im Nahost-Friedensprozess überwinden helfen. Israels Siedlungsaktivität ist einer der Hauptstreitpunkte zwischen Israelis und den Palästinensern. Am Tag davor hatte die palästinensische Autonomiebehörde grünes Licht für die Aufnahme von indirekten Friedensgesprächen mit den Israelis gegeben.