Heute ist der Tag der Arbeitslosen. Während aus diesem Anlass bei der Caritas in Wien am Mittersteig eine Jobmeile stattfindet, will das Sozialministerium aus Arbeitslosen künftig Unternehmer machen.
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Arbeitsplätze als Hauptproblem der Österreicher
In der aktuellen Jobumfrage für das ORF-Wirtschaftsmagazin "Eco" fragte das Linzer market-Institut die vordringlichsten politischen Aufgaben in Österreich ab. 62 Prozent der Befragten halten es für ganz wichtig und 31 Prozent für wichtig, dass die Bundesregierung in den nächsten Monaten die Arbeitslosigkeit deutlich senkt.
Als dazu passende Forderungen zitiert market-Chef Werner Beutelmeyer: "Drei von vier Österreichern verlangen, dass die Konjunktur angekurbelt wird und Arbeitsplätze geschaffen werden." Aus der "Eco"-Jobumfrage geht weiter hervor, dass relativ viele Österreicher Angst um ihren Job haben.
Jeder Siebente zittert um seinen Job
16 Prozent der befragten Beschäftigten geben an, dass sie sich große oder sogar sehr große Sorgen machen, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Beutelmeyer dazu in "Eco": "Angesichts dessen, dass der massive Jobabbau ja schon weitgehend abgeschlossen ist, ist es erstaunlich, dass noch immer jeder siebente Österreicher Angst um den Arbeitsplatz hat."
"Nur 25 Prozent der Österreicher rechnen damit, dass es mit der Wirtschaft in den nächsten Monaten aufwärts geht", zitiert Beutelmeyer weiter aus der Befragung. Die meisten, nämlich 59 Prozent, meinen, dass die Wirtschaftsentwicklung gleich bleiben wird, zwölf Prozent erwarten sogar noch einen Abwärtstrend.