Der Vermögensberater und ehemalige Vorstandschef der Kärntner Hypo Group Alpe Adria, Tilo Berlin, wehrt sich gegen den am Mittwoch im Magazin "News" erhobenen Vorwurf der Geldwäsche. Der Anwalt der inkriminierten Privatstiftung Mons Carantanus, Malte Berlin, hat Klage gegen das Magazin angekündigt. Der Geldwäschevorwurf in Zusammenhang mit einer Überweisung über ein Stiftungskonto sei völlig falsch, hieß es heute in einer Aussendung.
Tilo Berlin selbst betonte, es habe sich bei der betreffenden Transaktion um ein ganz normales Grundstücksgeschäft gehandelt: "Dieses Grundstücksgeschäft ist über zwei Anwaltskanzleien abgewickelt worden, jeder einzelne Schritt ist belegbar und nachvollziehbar." Berlin betonte, dass man die Vorwürfe jederzeit entkräften könne und das gegenüber den Behörden auch tun werde.
Bei dem Geschäft geht es um rund 2,3 Mio. Euro, die im Juni 2009 den Besitzer gewechselt hatten. "Hier einen Zusammenhang mit der Hypo-Geschichte herzustellen ist völlig absurd", sagte Berlin. Das sei geschäftsschädigend und könne nicht einfach so hingenommen werden.