Die Behörden in Island haben heute erneut bis zu 800 Menschen vor einem drohenden Ausbruch des Gletschervulkans im Süden der Insel in Sicherheit gebracht.
Der Vulkan auf dem Gletscher Eyjafjallajökull stehe vor einer weiteren Eruption, zudem hätten mehrere Erdbeben die Gegend erschüttert, teilte ein Polizeisprecher mit. Vorsorglich seien alle Straßen gesperrt worden. Hubschrauber überwachten das Gebiet.
Der Vulkan war am 21. März zwischen zwei Gletschern ausgebrochen, dem Eyjafjallajökull und dem Myrdalsjökull. Schon damals mussten mehr als 600 Anrainer ihre Häuser vorübergehend verlassen.