Der Große Diagonale-Preis für den besten Spielfilm ist gestern an Tizza Covi und Rainer Frimmel für "La Pivellina" gegangen. Als bester Dokumentarfilm wurde "Hana, dul, sed ..." von Brigitte Weich und Karin Macher gekürt. Beide Auszeichnungen sind mit je 15.000 Euro sowie Sachpreisen dotiert.
Kameramann Christian Berger, der für "Das weiße Band" für einen Oscar nominiert war, bekam für diesen Film den Preis des Verbandes der Österreichischen Kameraleute in der Höhe von 2.000 Euro.
"Uns ist das Herz aufgegangen"
"Um es pathetisch auszudrücken: Uns ist das Herz aufgegangen", begründete die Jury (Anke Leweke, Arash T. Riahi, Pascal Trächslin) ihre Entscheidung, den Großen Diagonale-Spielfilmpreis an "La Pivellina" zu vergeben. Es ist die Geschichte einer Frau, die in Rom auf der Suche nach ihrem Hund ein kleines Mädchen findet und es zu sich mitnimmt. .
Der Preis der Diözese Graz-Seckau ging an Juliane Großheim für "Die Kinder vom Friedrichshof". Die Regisseurin charakterisiert darin das kontroversielle Leben Otto Mühls.
Mit dem Preis für Innovatives Kino der Stadt Graz für den besten Experimental- , Animations- oder Kurzfilm wurde Sabine Marte für "B-star, untötbar! reloaded" ausgezeichnet.