Henio Zytomirski hat ein Facebook-Profil und Tausende Freunde. Er wurde im Alter von sechs Jahren von den Nazis verschleppt und im Konzentrationslager Majdanek umgebracht. Sein Web-2.0-Auftritt wird von einem jungen Historiker simuliert - inklusive Updates, in denen der Bub auf berührende Weise über Ereignisse in seinem Leben zur Zeit des Zweiten Weltkriegs berichtet. Historiker sind sich uneins, ob das Projekt trivial und bedenklich ist - oder eine nützliche, völlig neue Form der Pädagogik, mit der man auch jüngere Zielgruppen erreicht.
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