Der Euro hat heute am späten Nachmittag im europäischen Devisenhandel gegen den US-Dollar knapp behauptet gegenüber dem heutigen Richtkurs der Europäischen Zentralbank (EZB) notiert. Gegen Pfund und Franken verlor der Euro leicht, gegen Yen notierte der Euro gut behauptet.
Die europäische Gemeinschaftswährung kletterte zum Wochenschluss mit einem Tageshoch von 1,3798 Dollar auf den höchsten Stand seit einem Monat. Damit brach der Euro erstmals aus seiner wochenlangen Handelsspanne zwischen 1,35 und 1,37 Dollar aus.
Rege Nachfrage in London
Händler verwiesen großteils auf technische Faktoren für den Ausbruch aus der Spanne. Vor allem in London habe es rege Nachfrage nach der europäischen Leitwährung gegeben, hieß es aus dem Handel. Auch die Gegenbewegung am Nachmittag, als der Euro von seinem Tageshoch etwas zurückkam, sei technisch bedingt gewesen.
Die Konjunkturdaten aus den USA fielen indessen durchwachsen aus. Während die Einzelhandelsumsätze für Februar besser als erwartet ausfielen, enttäuschte das Verbrauchervertrauen für März die Marktprognosen.