Erneut Vorfall mit Toyota in den USA

Auf einem US-Highway hat es erneut einen Vorfall mit einem unkontrolliert beschleunigenden Toyota gegeben. Der 61-jähriger Fahrer eines Toyota Prius war gestern auf der vielbefahrenen Interstate 8 bei San Diego unterwegs, als er nach Angaben der Autobahnpolizei merkte, wie sein Wagen von alleine immer schneller wurde.

Obwohl er schließlich mehr als 90 Meilen pro Stunde (fast 145 km/h) schnell war, schaffte der erschreckte Fahrer es, die Polizei anzurufen.

Mit Stoßstange Auto abgebremst
Per Lautsprecher wiesen die Polizisten den Mann an, durch wiederholte Betätigung der Handbremse und dann Abschalten des Motors abzubremsen. Als der Toyota langsamer wurde, setzte sich ein Polizeiwagen vor ihn, fuhr in eine Haltebucht und brachte mit der hinteren Stoßstange das Auto endgültig zum Stehen.

Der Vorfall wurde just an dem Tag bekannt, als Toyota mit einer technischen Demonstration Vorwürfe entkräften wollte, Probleme mit dem elektronischen Kontrollsystem hätten zu plötzlicher und ungewollter Beschleunigung geführt.