Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat Griechenland im Fall einer Verschärfung seiner finanziellen Probleme die Unterstützung der Eurozone zugesagt. "Wenn Griechenland Hilfe benötigt, sind wir da", versicherte Sarkozy gestern nach einem Treffen mit dem griechischen Ministerpräsident Giorgos Papandreou.
"Die Hauptakteure auf europäischer Ebene haben entschieden, alles zu tun, um sicherzustellen, dass Griechenland nicht isoliert ist." Frankreichs Wirtschaftsministerin Christine Lagarde arbeite zusammen mit ihren Kollegen in der Eurozone und in Europa bereits an möglichen Maßnahmen, die Griechenland, wenn nötig, helfen könnten.
Weiter betonte Sarkozy, Frankreich, Deutschland und Griechenland seien zu einem gemeinsamen Vorgehen gegen Marktspekulationen bereit, die griechische Finanzinstrumente zum Ziel hätten. Darüber habe er sich auch mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel abgestimmt. "Dieses Problem könnte viele Länder treffen, wenn wir keine gemeinsame Antwort finden", so Sarkozy weiter.