Fatah gibt grünes Licht für Nahost-Gespräche

Die Fatah-Bewegung des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas hat grünes Licht für indirekte Friedensgespräche mit Israel gegeben. Fatah-Sprecher Fajes Abu Aita teilte heute mit: "Fatah unterstützt die Entscheidung, indirekte Gespräche aufzunehmen."

Eine Bedingung sei allerdings, dass die Gespräche zunächst nur mit den USA und nicht mit Israel direkt geführt würden. Zudem sollten sie vorerst auf vier Monate begrenzt sein. Es solle dabei um "Grenzen, Sicherheit und Land" gehen, sagte der Fatah-Sprecher. Sollte Israel der Einrichtung eines Palästinenserstaats in den Grenzen von 1967 zustimmen, werde man auch für direkte Verhandlungen offen sein.