Gasaustritt in Lüttich: 1.500 Menschen in Sicherheit gebracht

Wegen eines Gaslecks sind gesterm in der belgischen Stadt Lüttich rund 1.500 Menschen in Sicherheit gebracht worden.

Weil der Gasaustritt in der Kanalisation rechtzeitig bemerkt wurde, konnte nach Angaben des öffentlichen Gasversorgers Lütticher Gasverband (ALG) "eine große Katastrophe" verhindert werden. Gut einen Monat zuvor waren in der Stadt nur wenige Straßen entfernt 14 Menschen bei einer Gasexplosion ums Leben gekommen.

Im historischen Zentrum der ostbelgischen Stadt wurde am gestern Vormittag Alarm ausgelöst. "Es waren Arbeiter der Wasser-Gesellschaft, die per Zufall einen starken Gasgeruch in der Kanalisation" bemerkten, sagte ALG-Sprecher Michel Lemmens. Spezialisten hätten anschließend an mehreren Stellen im Untergrund "Gas-Konzentrationen von über 50 Prozent" festgestellt. Bereits ab fünf Prozent besteht demnach Explosionsgefahr.