Obama legt neuen Vorschlag zu Gesundheitsreform vor

Kurz vor dem mit Spannung erwarteten Gesundheitsgipfel im Weißen Haus hat die US-Regierung einen neuen Vorschlag angekündigt, um Präsident Barack Obamas festgefahrene Reformpläne wieder in Gang zu bringen.

Obama werde morgen überarbeitete Pläne für den Umbau des US-Gesundheitswesens vorlegen, kündigte ein Regierungsvertreter an. Zugleich rief Obama in seiner wöchentlichen Radioansprache die Teilnehmer des für Donnerstag anberaumten Gipfels auf, sich um eine Annäherung zu bemühen, "damit ein Problem gelöst wird, das uns seit Generationen begleitet".

Obama strebt eine Krankenversicherung für möglichst viele Amerikaner sowie eine Senkung der immensen Gesundheitskosten an.

Obama will kein "politisches Theater"
Zu dem Treffen im Weißen Haus sind zwölf hochrangige Vertreter aus Obamas demokratischer Partei sowie neun republikanische Kongressmitglieder eingeladen. Die Gespräche sollen live im Fernsehen übertragen werden. "Ich hoffe, dass sie in guter Absicht kommen", sagte der Präsident.

Er wolle nicht, dass "dieses Treffen sich in ein politisches Theater verwandelt", indem jede Seite versuche, bei den Wählern zu punkten, ohne die eigentliche Sache voranzubringen. Obama betonte einmal mehr, dass die Gesundheitsreform überfällig sei. "So schlecht es heute auch steht, es wird nur noch schlimmer, wenn wir nicht handeln."