Die Volksabstimmung über die Errichtung eines Asylerstaufnahmezentrums in der burgenländischen Gemeinde Eberau dürfte bindenden Charakter haben.
Die SPÖ fordert das schon seit langem, nun schloss sich auch ÖVP-Obmann Josef Pröll im Wesentlichen dieser Position an: Es werde keine Handlungen im Zusammenhang mit einem Erstaufnahmezentrum gegen die Bevölkerung geben, so der Vizekanzler in einer Aussendung und erläuterte weiters: "Das heißt, dass wir die Meinung der Bevölkerung von Eberau, die am 21. Feber zur Volksbefragung gerufen ist, auch respektieren werden."
Das habe er heute auch in einem Telefongespräch mit dem burgenländischen Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Steindl (ÖVP) deutlich gemacht, berichtete Pröll. Es liege nun an Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) und Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ), die Standortfrage gemeinsam zu klären.
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