In Russland hat ein Serienmörder mindestens 13 Reisende mit gepanschtem Cognac in Moskauer Vorortezügen vergiftet und im Sterben ausgeraubt.
Der 23-jährige Alexej W. bot seinen Mitreisenden jeweils ein Getränk an, um mit ihnen "auf die Geburt seines Töchterchens" anzustoßen. Seine gutgläubigen Opfer tranken den Alkohol. Der aber war mit starken Beruhigungsmitteln versetzt. Die Passagiere verloren das Bewusstsein.
Dann nahm er den Männern ihr Hab und Gut und überließ sie ihrem Schicksal. Mindestens zwölf überlebten mit schweren Nervenschäden. Die russischen Ermittler fanden in der Wohnung des jungen Mannes jede Menge Geldbörsen, Kreditkarten, Pässe und Mobiltelefone. Weil die nun beschlagnahmte Beute so groß ist, befürchtet die Polizei, dass W. noch deutlich mehr Menschen getötet haben könnte.