Die Mitarbeiter der ORF-Tochtergesellschaften haben gestern in einer Betriebsversammlung gegen die von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz verfügte Nulllohnrunde in ihren Unternehmen protestiert und die vollinhaltliche Rücknahme der entsprechenden Internen Mitteilung gefordert. In einer per Aussendung veröffentlichten Resolution wurden von Wrabetz bis zur nächsten Sitzung der Konzernvertretung am 1. März konkrete Vorschläge verlangt.
Die Geschäftsführungen der ORF-Töchter sollen laut Resolution zum Abschluss rechtsverbindlicher Betriebsvereinbarungen beauftragt werden, wonach jedes Jahr mindestens die jeweiligen Kollektivvertragserhöhungen als Ist-Gehaltserhöhungen für alle Mitarbeiter wirksam werden.
Zusätzlich soll die ORF-Konzerngeschäftsführung geeignete Maßnahmen ergreifen, um "die empfindlichen Reallohnverluste in jenen Tochterunternehmen, in denen es über Jahre keine Gehaltsvalorisierungen gegeben hat", zu kompensieren.