Die US-Börsen sind gestern schwach aus dem Handel gegangen. Der Dow Jones schloss erstmals seit November 2009 unter der Marke von 10.000 Punkten und verlor 1,04 Prozent auf 9.908,39 Zähler. Für den S&P-500-Index ging es um 0,89 Prozent auf 1.056,74 Punkte nach unten. An der NADAQ verlor der Composite-Index 0,70 Prozent auf 2.126,05 Punkte. Der Auswahlindex NASDAQ-100 fiel um 0,64 Prozent auf 1.734,88 Punkte.
Sorge um europäische Verschuldung
Die Sorgen um die Staatshaushalte einiger Euro-Länder seien auf die Wall Street übergeschwappt, hieß es auf dem Markt. "Insbesondere gibt es Befürchtungen auf dem Markt, dass die Banken möglicherweise Abschreibungen oder Kapitalerhöhungen vornehmen müssen", sagte ein Börsianer. Im Hintergrund belasteten den Finanzsektor weiterhin die von US-Präsident Barack Obama geplanten regulatorischen Änderungen.
So zählten Bankentitel auch zu den größten Verlierern im US-Leitindex. Aktien von JPMorgan verloren 1,57 Prozent auf 37,70 Dollar, für Titel der Bank of America ging es um 3,47 Prozent auf 14,48 Dollar nach unten. Aktien des Börsenbetreibers NADAQ OMX verloren nach Zahlen 3,99 Prozent auf 18,05 Dollar. Die für das laufende Jahr anvisierten Kosten fielen Börsianern zufolge höher aus als erwartet.