US-Präsident Barack Obama ist mit dem Höchstgericht in Clinch geraten. Am Wochenende übte er scharfe Kritik an einem Urteil, das es Unternehmen und Interessenverbänden künftig erlaubt, beliebig Geld an die Politik zu verteilen. Die Stimme des Bürgers würde in einem Strom an Lobbyistengeldern "ersäuft", schäumte Obama. Für die oppositionellen, traditionell unternehmerfreundlichen Republikaner bedeutet das Urteil de facto einen Sieg. Doch auch einige US-Medien reagierten empört. Für einen prominenten TV-Kommentator ist künftig "jeder Politiker in diesem Land eine Prostituierte".
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