Die streikenden griechischen Bauern haben gestern Abend den wichtigsten Grenzübergang zu Bulgarien bei Kulata-Promahon nach nur drei Stunden wieder geschlossen. Zuvor hatten sie nach einem Treffen mit dem bulgarischen Ministerpräsidenten Bojko Borissow die Blockade vorübergehend aufgehoben, um einen Teil der Lkws passieren zu lassen.
Ein Sprecher der Landwirte erklärte nach Angaben des griechischen Rundfunks, der Grenzübergang soll als Zeichen des guten Willens täglich für einige Stunden geöffnet werden.
Bulgarien verlangt Schadenersatz
Diese wichtigste Verkehrsverbindung in Nord-Süd-Richtung war seit Montag mit wenigen Unterbrechungen komplett gesperrt. Es bildeten sich kilometerlange Warteschlangen von Lastwagen auf beiden Seiten der Grenze. Wegen der Verluste für seine Wirtschaft verlangt Bulgarien von Griechenland zehn Millionen Euro Schadenersatz.