EU-Parlament entlastet bulgarische Kommissarin

Die umstrittene bulgarische Kandidatin für die neue EU-Kommission, Rumjana Schelewa, wird offenbar durch den juristischen Dienst des EU-Parlaments entlastet. Wie gestern aus Kreisen des Parlaments verlautete, kommt eine Untersuchung des Dienstes über die Nebeneinkünfte Schelewas zu dem Ergebnis, dass die Angaben zu ihren Bezügen "der Realität entsprechen".

Schelewa, die als Kommissarin für humanitäre Hilfe vorgesehen ist, steht im Verdacht, Nebeneinkünfte verschwiegen zu haben. Mehrere Abgeordnete hatten daraufhin den juristischen Dienst mit entsprechenden Untersuchungen beauftragt, die heute diskutiert werden sollen.

Die amtierende Außenministerin Bulgariens steht im Verdacht, von 2007 bis 2009 Anteile an einem Beratungsunternehmen unterhalten und diese verschwiegen zu haben.