Jene Frau, die Papst Benedikt XVI. vor der Christmette im Petersdom zu Fall gebracht hatte, muss eine Woche lang in einer psychiatrischen Klinik bleiben. Die Italo-Schweizerin sei von einem Krankenhaus in Rom in eine Anstalt nach Subiaco, 70 Kilometer östlich der Hauptstadt, gebracht worden, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA gestern.
Ihr Vater und ihre Schwester hätten dort mit den Ärzten gesprochen. Sie äußerten demnach die Befürchtung, dass sich der Gesundheitszustand der 25-Jährigen durch die Debatte um den Vorfall verschlechtern könne. Die Ärzte ordneten deshalb eine einwöchige Unterbringung in der geschlossenen Abteilung an.
Die offenbar geistig verwirrte Frau hatte am Donnerstagabend während der Einzugsprozession in den Petersdom eine Absperrung übersprungen und sich auf Papst Benedikt XVI. gestürzt. Als ein Sicherheitsbeamter eingriff und die junge Frau überwältigte, kam der Papst zu Fall, konnte sich mit Unterstützung jedoch rasch wieder aufrichten und die Messe wie geplant feiern.