Ein Selbstmordattentäter hat heute in der pakistanischen Millionenstadt Peshawar mindestens fünf Menschen mit in den Tod gerissen. Wie Regierungssprecher Bashir Bilour mitteilte, wurden mindestens 13 weitere Personen verletzt, als sich der Attentäter vor einem Gerichtsgebäude in der Hauptstadt der Nordwest-Grenzprovinz in die Luft sprengte.
Rettungskräfte gaben die Zahl der Verletzten mit mehr als 30 an. Laut einem Bericht des Senders Dawn News zündete der Mann den an seinem Körper befestigten Sprengsatz, als Polizisten ihn am Eingang des Gerichtsgebäudes durchsuchen wollten. Bisher bekannte sich niemand zu der Tat.
Seit die pakistanische Armee massiv gegen die radikalislamischen Taliban in deren Hochburgen an der Grenze zu Afghanistan vorgeht, wird das Land immer wieder von blutigen Terroranschlägen erschüttert. Erst am Freitag waren bei einem Angriff auf eine Moschee der Streitkräfte in der Garnisonsstadt Rawalpindi 40 Menschen getötet worden, darunter mehrere Offiziere. Insgesamt fielen dem Terror in den vergangenen zwei Monaten etwa 400 Menschen zum Opfer.
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