Fünf weitere Todesurteile nach Unruhen in Xinjiang

Fünf Monate nach den Unruhen in der westchinesischen Region Xinjiang sind weitere fünf Angeklagte zum Tode verurteilt worden.

Zwei Personen wurden wegen Beteiligung an den Unruhen zu lebenslanger Haft verurteilt, wie die Regionalregierung heute mitteilte. Bereits Mitte Oktober waren neun Uiguren hingerichtet worden.

Die chinesischen Behörden haben Separatisten für die Unruhen verantwortlich gemacht, bei denen Anfang Juli nahezu 200 Menschen ums Leben kamen. Angehörige der islamischen Minderheit griffen am 5. Juli Han-Chinesen an, die zwei Tage danach zur Vergeltung schritten.