Ein Selbstmordattentäter hat in einem Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu 19 Menschen in den Tod gerissen und 40 weitere verletzt. Unter den Toten waren laut offiziellen Angaben auch drei Minister der somalischen Regierung, die in der Hauptstadt aber kaum mehr als ein paar Straßenzüge kontrolliert.
Der Attentäter zündete die Bombe auf einer Examensfeier für Universitätsabsolventen. Das Hotel, in dem die Feier heute stattfand, war nach Berichten eines Reuters-Reporters voll mit Hochschülern, ihren Eltern und offiziellen Vertretern besetzt.
Augenzeugen hatten demnach einen Mann gesehen, der das Hotel betreten und einen am Körper getragen Sprengstoffgürtel gezündet hat. Unter den Toten ist nach Angaben des arabischen Nachrichtensenders al-Arabija auch einer seiner Kameramänner. Auch ein Journalist des somalischen Radiosenders Shabelle starb bei dem Attentat. Insgesamt hatten etwa 100 Studenten, Dozenten und Gäste an der Feier teilgenommen, von denen Dutzende teils schwer verletzt wurden.
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