Während die Notenbank in Japan im Kampf gegen die hartnäckige Finanz- und Wirtschaftskrise weitere Milliarden in die Hand nimmt, hat der EZB-Rat in Frankfurt heute mit seinen Beratungen über den schrittweisen Ausstieg aus der Krisenpolitik begonnen.
Im Kern geht es bei dem Treffen der Notenbankgouverneure der 16 Euro-Länder und des Direktoriums der Europäischen Zentralbank (EZB) um die Frage, wie die vielen hundert Milliarden Euro an zusätzlicher Liquidität wieder eingesammelt werden können, die die Zentralbanker während der Krise in das Finanzsystem pumpten.
Keine Änderung beim Leitzins in Sicht
Am Leitzins, der seit Mai bei einem Prozent steht und damit so niedrig ist wie noch nie seit Einführung des Euro, dürfte die EZB noch auf absehbare Zeit nichts ändern.