Schweinegrippe: Schulschließungen nicht mehr sinnvoll

Schulschließungen im Rahmen der Schweinegrippe-Vorsorge werden mittlerweile nicht mehr als sinnvoll erachtet: Da seit November das Virus in der Bevölkerung praktisch überall vorkomme, seien Kinder und Lehrpersonen der Ansteckung mit dem H1N1-Virus im täglichen Leben wiederholt ausgesetzt, eine Schulschließung könne die Virusausbreitung nicht mehr einschränken, erklärte der Generaldirektor für öffentliche Gesundheit, Hubert Hrabcik, gestern in einer Aussendung.

Schulschließungen seien aus diesem Grund "nicht mehr allgemein sinnvoll und daher nur noch in Ausnahmefällen empfohlen". So sollten die Bildungseinrichtungen etwa nur noch dann geschlossen werden, "wenn in der Schule Kinder unterrichtet oder betreut werden, die durch eine Ansteckung mit dem Neue-Grippe-Virus gesundheitlich besonders gefährdet sind".

Patient in Salzburg gestorben
Ein 41-jähriger Schweinegrippe-Patient ist gestern am LKH Salzburg verstorben. Der Bayer war bereits Ende Oktober auf die Intensivstation des Spitals gekommen. Sein Zustand hatte sich gestern plötzlich verschlechtert.

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Geht es nach den neuesten Zahlen aus Wien, haben die meisten Menschen, die sich gegen die Schweinegrippe impfen lassen wollen, das bereits getan: Am Donnerstag vor einer Woche wollten sich in Wien 6.800 Menschen impfen lassen, an diesem Donnerstag waren es nur noch 1.783.

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Der große Andrang auf die Impfung gegen die Schweingrippe scheint auch in der Steiermark vorbei zu sein. Der starke Zulauf zu Beginn der Impfaktion hat sich gelegt - das Service bei den Impfstellen bleibt aber aufrecht.

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