Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP) ist als neuer österreichischer EU-Kommissar zwischen SPÖ und ÖVP zumindest im Gespräch. Das bestätigte Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) gestern, verwies aber gleichzeitig auf seine Präferenz für die derzeitige EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner. Die Opposition schoss sich unisono auf Hahn ein. Mit ihm solle ein erfolgloser Minister nach Brüssel geschickt werden, hieß es von FPÖ, Grünen und BZÖ. Österreich laufe akut Gefahr, in Brüssel künftig nur noch Zuständigkeitsbereiche a la "Gartenzwerge und Gurkenkrümmung" zugeteilt zu bekommen.
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