Nach dem Fund von Kokainspuren im Cola von Red Bull haben auch die bayerischen Verbraucherschutzbehörden den Verkauf des Getränks gestoppt. Zuvor wurde das Produkt bereits in den deutschen Bundesländern Hessen, Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen aus den Regalen genommen.
"Zur Vorbeugung halten wir einen Verkaufsstopp für angesagt, bis die Sache geklärt ist", sagte der Präsident des bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Andreas Zapf, gestern.
Es müsse geklärt werden, ob sich die Droge nur in einer oder in mehreren Chargen befinde. Seine Behörde bleibe daher mit dem Unternehmen weiter in Kontakt, um Informationen über Lieferwege und Chargen zu erhalten. Er gehe davon aus, dass erst in einigen Tagen Klarheit darüber bestehe, ob auch andere Chargen des Getränks mit Kokain belastet sind.